• Überblick zur Intimchirurgie für Frauen
    • Die Anmutung der weiblichen Intimregion geht einher mit natürlichen Faktoren wie Alterung, Geburten oder hormonellen Schwankungen. Viele Frauen verschiedenen Alters sind daher nicht zufrieden mit der Ästhetik ihres Intimbereiches und verspüren in schlimmen Fällen auch Schmerzen bei Sport oder während des Geschlechtsaktes. Psychisch äußert sich das Unwohlsein in einem gesteigerten Schamgefühl. Mithilfe plastisch-chirurgischer Eingriffe lässt sich das Aussehen verändern sowie auch funktionelle Probleme beheben.

      Ein wichtiger Bereich der Intimchirurgie ist die Schamlippenkorrektur. Um eine ideale Schutzfunktion gewährleisten zu können, müssen die äußeren Schamlippen die inneren komplett bedecken. Nur dann ist die Scheide vor Austrocknung sowie vor dem Eindringen von Keimen oder Fremdkörpern geschützt. In der Regel können alle Arten von Schamlippenkorrekturen ambulant und unter Lokalanästhesie durchgeführt werden.
  • Methoden der Intimchirurgie
    • Generell kann man zwischen Eingriffen zu Schamlippenkorrektur und vaginalen Operationen unterscheiden. Bei einer Schamlippenkorrektur können mit Hilfe der Genitalchirurgie einerseits die inneren und/oder äußeren Schamlippen reduziert werden (Schamlippenverkleinerung), andererseits können erschlaffte oder zu schwach ausgeprägte äußere Schamlippen aufgebaut werden (Schamlippenvergrößerung).

      Auch rekonstruktive Eingriffe nach misslungenen Voroperationen sind möglich. Darüber hinaus kann man zwischen Vaginalverengung, Fettabsaugung am Venushügel, G-Punkt-Intensivierung und Hymenrekonstruktion unterscheiden.
  • Schamlippenvergrößerung
    • Bei einer Schamlippenvergrößerung werden erschlaffte oder zu schwach ausgeprägte äußere Schamlippen aufgebaut. Diese bestehen unter anderem aus Fettgewebe, weshalb für eine Augmentation (Auffüllung) der äußeren Schamlippen oftmals körpereigenes Fettgewebe, aber auch andere Füllstoffe wie beispielsweise Kollagen oder Hyaluronsäure untergespritzt wird.

      Solch ein Eingriff dauert meist zwischen 60 und 90 Minuten und es entstehen dadurch keine Narben. Die Patientin darf bereits nach einer kürzeren Ruhephase von etwa einer Stunde wieder nach Hause gehen. Das endgültige Ergebnis der vorgenommenen Schamlippenvergrößerung zeigt sich erst nach etwa zwei Monaten, auch wenn die postoperativen Schwellungen bereits nach etwa zwei bis drei Wochen abgeklungen sind.
  • Schamlippenverkleinerung
    • Bei einer Schamlippenverkleinerung werden, je nach Fall, entweder die inneren oder die äußeren Schamlippen reduziert. Auch hier wird in der Regel auf eine Lokalanästhesie zurückgegriffen, auch wenn auf Wunsch die Möglichkeit eines Dämmerschlafs oder einer Vollnarkose besteht. Der Eingriff selber dauert, je nach Umfang der Operation, zwischen 45 Minuten und 2,5 Stunden. Ähnlich wie bei einer Schamlippenvergrößerung darf die Patientin auch hier bereits nach einer kurzen Ruhephase von 30 bis 60 Minuten wieder nach Hause gehen. Die anfänglichen Schmerzen sowie die postoperativen Schwelungen, die solch ein Eingriff nach sich zieht, sind bereits nach wenigen Tagen abgeklungen. Jedoch sollte in den ersten vier Wochen auf gewisse Sportarten sowie auf Geschlechtsverkehr verzichtet werden, um die durch die OP entstanden Wunden nicht zu sehr zu belasten.
  • Vaginalverengung (Vaginalverjüngung)
    • Das weibliche Intimorgan ist äußerst elastisch, da es anatomisch auf die Geburt eines Kindes ausgelegt ist. Diese Dehnbarkeit kann jedoch aufgrund von Alterung und Mutterschaft zu einer Ausweitung führen, welche sich unter Umständen negativ auf den Intimverkehr auswirken könnte. Mithilfe plastischer Chirurgie lässt sich diese Entwicklung rückgängig machen. Eine Scheidenstraffung führt somit zu einer anatomischen Verjüngung und kann sich sehr positiv auf ein partnerschaftliches Miteinander auswirken.
  • Fettabsaugung am Venushügel
    • Ein sehr ausgeprägter Schamhügel, der sich unter eng anliegender Kleidung abzeichnet, wird von vielen Frauen als äußerst störend empfunden. Solch eine Fehlverteilung von Unterhautfettgewebe ist oftmals weder durch Sport noch durch Diät zu beeinflussen. Häufig ist auch der Schamhügel durch hormonelle Veränderungen sowie durch Alterseinflüsse davon betroffen. Eine gezielte, sorgfältige Absaugung des Unterhautfetts kann diese Problematik verbessern bzw. beheben.
  • G-Punkt-Intensivierung
    • Die G-Punkt-Intensivierung ist ein Eingriff, bei welchem der G-Punkt durch eine behutsame Unterspritzung von körpereigenem Fett oder Hyaluronsäure vergrößert und aufgewölbt wird. Angestrebt wird in der Regel eine Verdoppelung der vorherigen Fläche. Bei Verwendung von körpereigenem Fett ist der erzielte Effekt von Dauer. Zwar wird ein Teil des Fettgewebes über die Zeit abgebaut, doch bleiben zwischen 50 und 70 Prozent der vergrößerten Fläche bestehen.

      Eine G-Punkt-Intensivierung mittels Hyaluronsäure ist hingegen eher kurzlebig und wird innerhalb von sechs Monaten wieder abgebaut. Dafür dauert dieser Eingriff nur wenige Minuten, während eine Operation mit der Verwendung von körpereigenem Fett ungefähr eine Stunde beansprucht. Je nach Wunsch wird bei beiden Varianten auf Lokalanästhesie oder Dämmerschlaf zurückgegriffen und ein stationärer Aufenthalt ist nicht vonnöten.
  • Hymen-Rekonstruktion
    • Es gibt viele chirurgische Verfahren mit denen eine Hymen-Rekonstruktion ermöglicht wird. Obgleich sie alle das gleiche Ziel verfolgen, haben sie viele unterschiedliche Bezeichnungen, wie beispielsweise Wiederherstellung des Jungfernhäutchens oder Hymen, Revirginisierung, Hymenersatz, Hymenoplastik, Hymenrestaurierung, oder Wiederherstellung des hymenalen Rings.

      Der Eingriff selber dauert etwa 60 bis 90 Minuten und erfolgt unter Lokalanästhesie. Hierbei wird das Jungfernhäutchen entweder aus den noch vorhandenen Resten oder aus Vaginalgewebe wiederhergestellt. Das wiederhergestellte Jungfernhäutchen hält bis zu zwei Jahre und wie das natürliche zerreißt es beim Geschlechtsverkehr mit einer kleinen Blutung.
  • Kosten einer Intimchirurgie
    • Kosten für Operationen im Intimbereich werden weder von der gesetzlichen noch von der privaten Krankenkasse übernommen.

      Im Folgenden werden die Kosten für die verschiedenen Behandlungsmethoden aufgeschlüsselt:

      Die Kosten für eine Schamlippenverkleinerung (innere / äußere) liegen zwischen 1.000 und 3.000 Euro.
      Die Kosten für eine Schamlippenvergrößerung (äußere) liegen zwischen 2.000 und 3.000 Euro.
      Die Kosten für eine Vaginalverjüngung liegen zwischen 3.000 und 7.000 Euro.
      Die Kosten für eine Fettabsaugung am Venushügel liegen zwischen 1.500 und 3.000 Euro.
      Die Kosten für eine Intensivierung des G-Punktes liegen zwischen 1.000 und 2.000 Euro.
      Die Kosten für eine Hymen-Rekonstruktion liegen zwischen 2.000 und 4.000 Euro.


      Alle Preise sind überaus angemessen, da für intimchirurgische Eingriffe ein hohes Maß an Qualität notwendig ist und die Operation nur durch einen erfahrenen Arzt durchgeführt werden sollte.

      Die Zusammensetzung der Kosten gliedert sich in folgende Bestandteile:

      • Beratungsgespräche im Vorfeld einer Operation
      • Moderne Klinikeinrichtungen technischer und hygienischer Natur (Bsp.: OP-Saal, Stations-Räume)
      • Plastischer Chirurg
      • Klinikaufenthalt
      • Medizinische Nachsorge
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  • Klinikfinder