• Überblick zur Brustverkleinerung
    • Eine der meistdurchgeführten plastisch-chirurgischen Eingriffe ist die so genannte Brustverkleinerung oder Mastopexie. Grund hierfür ist, dass viele Frauen, welche von Natur aus eine zu ihrem Körperbau verhältnismäßig große Oberweite haben, zu große Einschränkungen im alltäglichen Leben in Kauf nehmen müssen. Ein Aspekt ist hierbei das Gewicht der Brüste, welches zu Haltungsschäden, Kopfschmerzen sowie Nacken- und Schulterverspannungen führen kann. Ein weiterer ist die oftmals eingeschränkte Bewegungsfreiheit, beispielsweise bei sportlichen Aktivitäten. Darüber hinaus ist das Hängen der Brüste für viele Frauen ein ästhetisches Problem, welches mit dem Alter zunimmt

      Ziel der Mastopexie ist die Dezimierung des Brustvolumens, um ein attraktiveres und festeres Aussehen der Brüste zu erreichen.
  • Operationsablauf bei einer Mastopexie
    • Für gewöhnlich wird eine Brustverkleinerung mit einer Straffung der Brust und mit einer Verlagerung der Brustwarzen kombiniert, wobei der Durchmesser des Warzenhofs an die veränderte Brustdimension angepasst wird.

      Eine Brustverkleinerung erfolgt in Vollnarkose. Der Eingriff kann mithilfe verschiedener Operationstechniken erfolgen. Die Schnittsetzung erfolgt je nach Größe der Brust an unterschiedlichen Stellen. Der Grundschnitt erfolgt vom Rand des Warzenvorhofes in senkrechter Richtung zur Brustumschlagfalte. Anschließend wird das Drüsengewebe sowie die überschüssige Haut aus dem unteren Brustbereich entfernt. Teilweise kann das Drüsengewebe in den oberen Bereich der Brust versetzt werden, um eine Aufpolsterung zu erreichen. Das Entfernen der Haut führt zu einer Straffung der gesamten Brust. Im Normalfall erreicht eine einmalige Brustverkleinerung eine lebenslange Wirkung. Der natürliche Alterungsprozess kann allerdings zu einer Abschlaffung der Brust führen, welche man allerdings ohne großen Aufwand durch eine erneute Mastopexie beheben kann.

      Häufig muss die Brustwarze und der Warzenhof an eine neue Stelle versetzt werden, um der neuen Brustform zu genügen. Bei sehr großen Brüsten kann es dazu kommen, dass eine komplette Verpflanzung der Brustwarze durchgeführt werden muss. Hier muss auch der Stiel versetzt werden, um eine Durchblutung der Brustwarzen zu erreichen.
  • Risiken einer Brustverkleinerung
    • Im Allgemeinen sind Brustverkleinerungen sehr risikoarme chirurgische Eingriffe. Normale Risiken einer Operation sind selbstverständlich auch hier vorhanden. Nachblutungen und Infektionen sind daher nicht auszuschließen.

      Ein Problem der Mastopexie stellen Thrombosen oder Embolien dar, welche aufgrund der Blutgerinnung auftreten können. Durch das Versetzen der Brustwarzen kann es zu einer Beeinträchtigung der Stillfähigkeit kommen.
  • Kosten einer Brustverkleinerung
    • Normalerweise werden Kosten für Brustverkleinerungen nicht durch die Krankenkasse übernommen. Ausnahmen bestehen selbstverständlich bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen, welche aufgrund zu großer Brüste entstehen.

      Die Kosten für Brustverkleinerungen in Deutschland liegen ähnlich wie bei Brustvergrößerungen zwischen 4500 und 7000 Euro.

      Die Zusammensetzung der Kosten gliedert sich in folgende Bestandteile:

      • Beratungsgespräche im Vorfeld einer Operation
      • Moderne Klinikeinrichtungen technischer und hygienischer Natur (Bsp.: OP-Saal, Stations-Räume)
      • OP-Team (Anästhesist, plastischer Chirurg, OP-Schwester)
      • Klinikaufenthalt
      • Medizinische Nachsorge
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