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Normalerweise werden Kosten für Brustvergrößerungen nicht durch die Krankenkasse
übernommen. Ausnahmen bestehen selbstverständlich bei Rekonstruktionen nach Unfällen
oder einer Brustamputation, beispielsweise aufgrund eines Verkehrsunfalls.
Die Kosten für eine Brustvergrößerung in Deutschland liegen zwischen 4.500 und 7.000 Euro.
Dieser Preis ist angemessen, da ein hohes Maß an Qualität notwendig ist und dieser Eingriff
nur durch einen erfahrenen plastischen Chirurgen durchgeführt werden sollte.
Die Zusammensetzung der Kosten gliedert sich in folgende Bestandteile:
Beratungsgespräche im Vorfeld einer Operation
Moderne Klinikeinrichtungen technischer und hygienischer Natur (Bsp.: OP-Saal, Stations-Räume)
Die Grundlage einer Brustvergrößerung oder Mamma-Augmentation bilden Implantate. Hierbei ist es wichtig, qualitativ hochwertige Produkte zu nutzen. Die Außenhülle des Implantats besteht aus einer doppelwandigen Silikonschicht. Diese ist äußerst widerstandsfähig und darf keine Schwachstellen aufweisen.
Für die Füllung werden heutzutage ausschließlich qualitativ hochwertige Silikonimplantate verwendet.
Silikon-Implantate bieten mehrere Vorteile:
Sie unterstützen die natürliche Form der Brust, da Sie in allen Ausprägungen und Formen verfügbar sind.
Sie sind leichter als die früher verwendeten Salz-Wasserimplantate.
Die Ränder zeichnen sich nicht durch die Haut ab.
Grundsätzlich sollte bei allen Implantaten darauf geachtet werden, dass die Brustgröße im gesunden Verhältnis zur Körperform steht. Daher ist das Vertrauen zum Arzt eine grundlegende Vorraussetzung. Im Vorfeld der Operation sollte eine tiefgründige Beratung erfolgen.
Operation und Nachbehandlung
Wichtig bei der Mamma-Augmentation ist eine gute Vorbereitung in den Wochen vor der OP. So sollte
kein übermäßiger Verzehr von Alkohol und anderen schädlichen Substanzen stattfinden.
Vor der Operation wird die Patientin meist unter Vollnarkose gesetzt und somit ist die absolute
Schmerzfreiheit gewährleistet.
Es gibt 3 Möglichkeiten der Schnittsetzung für eine Brustvergrößerung durch
den plastischen Chirurgen.
1. Bei der Schnittsetzung an der Brustfalte wird ein drei bis vier Zentimeter langer Schnitt
unterhalb des Busens gesetzt. Hier kann der Chirurg entscheiden, ob er das Implantat oberhalb
oder unterhalb des Brustmuskels einsetzt. Diese Variante wird am Häufigsten gewählt.
2. Der Chirurg kann sich des Weiteren für einen Zugang über die Achsel entscheiden.
Mithilfe eines drei Zentimeter langen Einschnittes kann ein trichterförmiger Eingang zur
Brust erfolgen, wodurch das Brust-Implantat eingeführt werden kann. Auch hier kann das
Implantat unterhalb oder oberhalb des Brustmuskels eingesetzt werden.
3. Ein halbmondförmiger Schnitt an der Brustwarze stellt die dritte Variante für eine
Brust-Augmentation dar. Um den Brustwarzenhof herum wird ein sichelförmiger Schnitt gesetzt, durch
welchen das Implantat auf dem Brustmuskel platziert wird.
Die Schnittgröße von der Größe des Implantates ab. Daher kann der Schnitt
bei kleineren Implantaten kleiner ausfallen.
Bei jeder der Möglichkeiten zur Brustvergrößerung wird im Anschluss an die
Schnittsetzung eine Implantattasche mit entsprechendem Operationswerkzeug gebildet, um einen
guten Zugang und optimalen Sitz des Brust-Implantates sicherzustellen.
Nach dem Einsetzen des Implantates wird der Schnitt fachgemäß vernäht oder verklebt.
Im Anschluss an eine Mamma-Augmentation verbringt die Patientin noch ein bis zwei Tage stationär
in einer Klinik, um den bestmöglichen Heilungsverlauf anzustoßen. Das Duschen ist der
Patientin 48 Stunden nach der Brustvergrößerung im Regelfall wieder möglich.
In den folgenden sechs bis zwölf Wochen sollte die Patientin einen festen BH tragen, um ein
optimales Ergebnis zu erhalten. Im Durchschnitt ist es einer Patientin sechs Wochen nach einer
Operation wieder möglich, Sport zu betreiben.
Risiken einer Mamma-Augmentation
Im Allgemeinen sind Brustvergrößerungen sehr risikoarme chirurgische Eingriffe.
Normale Risiken einer Operation sind selbstverständlich auch hier vorhanden. Nachblutungen
und Infektionen sind daher nicht auszuschließen.
Ein Problem der Mamma-Augmentation stellt die Kapselbildung dar. Der weibliche Körper
bildet zum Schutz um das eingesetzte Implantat eine Gewebehülle. In Einzelfällen
kann diese Hülle das Silikon-Implantat zusammenpressen, wodurch sich die Brust
unnatürlich und hart anfühlen kann. In diesem Fall hilft eine erneute Operation.
Im Bereich der Brustwarzen und der Narben kann es zu einer vorübergehenden Gefühlsstörung
kommen, welche sich in Über- oder Unterempfindlichkeit äußert.
Überblick zur Brustvergrößerung
Das Schönheitsideal einer Frau beruht zu einem wichtigen Teil auf der weiblichen Brust.
Ein wohlgeformter Busen verleiht Frauen ein gesundes Selbstbewusstsein sowie ein besseres
Körperempfinden.
Störend wirkt sich daher ein nicht perfekter Busen auf das Selbstwertgefühl und die
Psyche vieler Frauen aus. Neben Frauen mit unterschiedlich großen Brüsten empfinden
gerade viele Mütter eine Unzufriedenheit aufgrund der Abschlaffung des Busens durch das
Abstillen.
Aus diesem Grund werden in Deutschland jährlich weit über 8000 chirurgische
Brustvergrößerungen durchgeführt. Hier ist es wichtig, einen kompetenten
Arzt mit viel Erfahrung aufzusuchen.