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Eine Bauchstraffung oder Abdominoplastik hat zum Ziel, Überlappungen und Schürzenbildungen
von Haut und Unterhautfettgewebe im Unterbauch zu beseitigen. Solche Überlappungen entstehen
beispielsweise durch Abnahme nach vorhergegangenen Schwangerschaften oder anderen Gewichtszunahmen
bei Frauen. Bei Männern führen Bewegungsmangel und Fehlernährung häufig zu
Übergewichtigkeit. Oft ist dieser Zustand nicht durch Sport oder gezielte Ernährung komplett
zu beseitigen, weshalb eine Abdominoplastik eine sinnvolle Ergänzung darstellen kann, um solche
Überlappungen zu entfernen.
Methoden und Operationsablauf bei der Abdominoplastik
Man kann bei einer Bauchstraffung zwischen einer totalen Abdominoplastik oder partiellen Abdominoplastik unterscheiden.
Die totale Bauchplastik wird unter Vollnarkose durchgeführt. Hierbei wird ein Schnitt von
Beckenknochen zu Beckenknochen oberhalb der Schamgrenze gesetzt, wobei auch der Bauchnabel vom
umliegenden Gewebe befreit wird. Daraufhin löst der behandelnde Arzt den gesamten Hautfettmantel
oberhalb der Schamgrenze und entlang der Bikinizone von der Bauchdecke ab und strafft die Bauchmuskeln,
um so die Bauchdecke zu stärken und die Taille zu stärken. Überschüssige Hautteile
werden anschließend entfernt und der verdeckte Nabel wird mit einem neuen Lock versorgt, wodurch
die Bauchstraffung abgeschlossen wird. In den ersten 12 bis 24 Stunden können über Drainagen
Blut und Wundsekrete abfließen und anschließend wird ein Wundverband angelegt.
Bei der partiellen Bauchdeckenstraffung hingegen ist der Schnitt wesentlich kleiner, dabei kann auch
der Nabel ausgelassen werden. Anders als bei der Methode der totalen Bauchplastik strafft der Plastische
Chirurg bei der partiellen Bauchdeckenstraffung nur das Gewebe zwischen Schnittlinie und Nabel. Auch hier
werden die Hautareale nach unten gezogen, um überschüssige Haut zu eliminieren. Die Hautareale
werden jedoch im Anschluss wieder eingenäht, bevor ein Verband angelegt wird.
Risiken einer Abdominoplastik
Bei Eingriffen wie der Abdominoplastik können Störungen von Wundheilungen zu unschönen Narbenwucherungen und Pigmentverschiebungen führen. Das Schrumpfen der Narben kann eine Bewegungseinschränkung zur Folge haben. Darüber hinaus kann eine Bauchstraffung zur Erhöhung des Thromboserisiko durch Blutgerinnung führen.
Kosten einer Bauchstraffung
Kosten für Abdominoplastiken werden in der Regel nicht durch die Krankenkasse übernommen.
Die Kosten für eine totale Abdominoplastik in Deutschland liegen zwischen 3000 und 6500 Euro.
Dieser Preis ist angemessen, da ein hohes Maß an Qualität notwendig ist und dieser
Eingriff nur durch einen erfahrenen Arzt durchgeführt werden sollte.
Die Zusammensetzung der Kosten gliedert sich in folgende Bestandteile:
Beratungsgespräche im Vorfeld einer Operation
Moderne Klinikeinrichtungen technischer und hygienischer Natur (Bsp.: OP-Saal, Stations-Räume) mit modernem Augenlaser